Foto Buddha

Physiotherapeutin Tanja Flicker, BSc.

Hier finden Sie Antworten auf oft gestellte Fragen rund um das Thema Physiotherapie.

Häufig gestellte Fragen

Physiotherapie versucht die körperlichen Beschwerden von Personen durch aktive Übungen zu verringern. Unterstützend führt die Therapeutin/der Therapeut passive Techniken an Gelenken (zB Mobilisationen) oder an Muskeln (zB Massage) durch. Des Weiteren versucht die Therapeutin/der Therapeut Abweichungen von natürlichen Bewegungen zu erkennen und gemeinsam mit der Patientin/dem Patienten gesunde (ergonomische) Bewegungen zu erarbeiten.
Physiotherapie ist für Menschen die Beschwerden oder Schmerzen haben, vor Operationen stehen oder bereits Operationen hinter sich haben, Unfälle hatten oder Haltungsschwierigkeiten aufweisen, durch Krankheiten körperlich beeinflusst sind oder von Geburt an Fehlstellungen oder Behinderungen haben. Des Weiteren für Personen die gesund und schmerzfrei bleiben möchten oder die Leistungsfähigkeit verbessern wollen. Physiotherapie kann die Lebensqualität von uns allen steigern.
Bei Beschwerden am Bewegungsapparat (Orthopädie und Traumatologie)
  • bei Gelenksschmerzen/-abnützungen
  • nach Knochenbrüchen
  • nach Muskeleinrissen
  • nach Bändereinrissen
  • bei Sehnenentzündungen (zum Beispiel Tennis-/Golferellbogen)
  • bei Wirbelsäulenbeschwerden
  • vor und nach Gelenksersatz
  • bei angeborenen oder erworbenen Fehlstellungen (z. Bsp. Skoliose, X- und O- Beine, Platt- Knick- Senkfuß,...)
  • nach Amputationen
  • Tumore
  • ...
Bei Erkrankungen des zentralen oder peripheren Nervensystems (Neurologie)
  • nach Schlaganfällen oder Gehirnblutungen
  • bei Schädelhirntraumen
  • nach Aneurysmen
  • Tumoren
  • bei Mb. Parkinson
  • bei Querschnittlähmungen
  • bei Cerebralparesen oder infantilen Cerebralparesen
  • bei Multipler Sklerose
  • bei Meningismen
  • bei Paresen (Lähmungserscheinungen)
  • bei Polyneuropathien
  • bei Wirbelsäulenbeschwerden
  • beim Carpaltunnelsyndrom
  • ...
zur Vorbeugung (Prophylaxe) bei Kindern:
  • fördern der Motorik
  • Spaß an Bewegung
  • Haltungstraining
  • anpassen der Umweltbediengungen- zum Beispiel Schreibtisch/ Sesselhöhe anpassen
  • ...
bei Erwachsenen:
  • Haltungsschulung
  • Anpassen der Umweltbediengungen- zum Beispiel im Haushalt oder am Arbeitsplatz. Beratung bei behindertengerechten Umbau.
  • Sportlerbetreuung
  • ...
Sie benötigen eine Überweisung Ihres Hausarztes/Ihrer Hausärztin. Da die Gültigkeit beschränkt ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Terminvereinbarung mit mir. Nach einem ausführlichem Anamnesegespräch und der physiotherapeutischen Untersuchung wird ein gemeinsames Ziel formuliert. Beste Zusammenarbeit verhilft zu schnellstmöglichem Therapieerfolg.
Osteopathie ist ein ganzheitliches Behandlungskonzept. Durch die Befundung versucht man die Ursache eines "Problemes" bzw. eines "Symptomes" zu finden. Die Behandlung wird auf den Patienten abgestimmt, in den notwendigen Ebenen durchgeführt. Diese kann im muskuloskelettalen, im viszeralen oder im cranialen System stattfinden. Oft ist die Verbindung aller Ebenen wichtig, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.  Als Beispiel könnte man einen immer wieder kehrenden rechtsseitigen Schulterschmerz (ohne traumatischem Hintergrund) auf eine Dysfunktion in der Leber, oder linksseitig auf den Magen (zum Beispiel einer Gastritis) zurückführen. Eine Behandlung der Schulter wäre daher nicht zielführend. Die Ursache, in diesem Fall organisch, muss behandelt werden, um folgend die Schulterschmerzen zu lindern.
Die manuelle Lymphdrainage ist eine spezielle Massagetechnik, mit der durch geringen Druck versucht wird, die Lymphangiomotorik zu verbessern. Notwendig ist dies bei Schwellungen (Ödemen) jeglicher Art (posttraumatisch, postoperativ,...).
Die komplexe physikalische Entstauungstherapie ist ein eigens für Lymphödeme entwickeltes Behandlungskonzept. Lymphödeme können angeboren, aber auch erworben sein. Die KPE versucht durch ein umfassendes Behandlungsprogramm den Patienten Unterstützung im Umgang mit dem Lymphödem zu geben. Das Programm beinhaltet die Manuelle Lymphdrainage, die Bandagierung sowie das Anpassen von Stützstrümpfen, die Hautpflege und Entstauungsgymnastik.
Beim Tapen kann man durch Anbringen eines "Klebebandes" unterschiedliche Wirkungen erzielen. Abhängig ist dies von der Anlagetechnik. Man kann durch Tapes Muskulatur, Narbengewebe, Faszien, Nerven, Lymphe und vieles mehr beeinflussen.